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	<title>Narrenzunft Lindau / Bodensee e.V. &#187; Presse 2005</title>
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	<description>Informationen rund um die Narrenzunft Lindau und die Fasnacht in Lindau (Bodensee)</description>
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		<title>Regeln für eine “saubere Fasnacht”</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2005 14:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pöti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presse 2005]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Schwäbische Zeitung vom 24.12.2005
Die Narrenzünfte stellen Regeln für eine “saubere Fasnacht” auf
Für fußfaule Narren und Hästzräger, die allzu sehr über die Stränge schlagen, haben die Narrenzünfte in Baden-Württemberg jetzt eine Fasnachts-Etikette erlassen. Wie die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte gestern in Bad Dürrheim mitteilte, sollen künftig neun Gebote “unguten Entwicklungen” Einhalt gebieten und insbesondere jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Schwäbische Zeitung vom 24.12.2005</p>
<p><strong>Die Narrenzünfte stellen Regeln für eine “saubere Fasnacht” auf</strong></p>
<p>Für fußfaule Narren und Hästzräger, die allzu sehr über die Stränge schlagen, haben die Narrenzünfte in Baden-Württemberg jetzt eine Fasnachts-Etikette erlassen. Wie die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte gestern in Bad Dürrheim mitteilte, sollen künftig neun Gebote “unguten Entwicklungen” Einhalt gebieten und insbesondere jungen Fasnachts-Fans Orientierung geben.<span id="more-160"></span> Kein Spaß sei zu verstehen bei grobem Umfug, ungestümem Benehmen oder gar unsittlichen Attacken auf Frauen und Männer. Zur Aktion “Saubere Fasnacht” gehört aber darüber hinaus der Appell, einen Umzug nicht zum Trauermarsch zu machen. Die Teilnehmer sollten lebhaft hüpfen und springen, fordert die VSAN. DAs “Strählen” und “Intrigieren” &#8211; so nennt man die verbalen Neckereien von Narren &#8211; sind auf Zunftsicht von zentraler Bedeutung. Dafür sei freilich Anonymität wichtig, weshalb der Narr sein Häs nicht ablegen dürfte. Die Zünfte rufen zudem dazu auf, die Fasnetstradtitionen im eigenen Dorf nicht zugunsten von auswärtigen Großveranstaltungen zu vernachlässigen. Damit die Bräuche nicht verwässern, müßten sich echte Narren an Fristen binden: Das Häs dürfe nur zwischen Dreikönig und Aschermittwoch getragen werden.</p>
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		<title>Narren müssen lebhaft hüpfen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 14:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pöti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus der Lindauer Zeitung vom 23.12.2005
Narren müssen lebhaft hüpfen
Für fußfaule Narren und über die Stränge schlagende Hästräger haben die Narrenzünfte eine Fasnets-Etikette erlassen. Wie die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte mitteilte, sollen neun Gebote “unguten Entwicklungen” Einhalt gebieten und jungen Fasnachts-Fans Orientierung aufzeigen. Dazu gehört unter anderem der Appell, einen Umzug nicht zum Trauermarsch zu machen, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Lindauer Zeitung vom 23.12.2005</p>
<p><strong>Narren müssen lebhaft hüpfen</strong></p>
<p>Für fußfaule Narren und über die Stränge schlagende Hästräger haben die Narrenzünfte eine Fasnets-Etikette erlassen. Wie die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte mitteilte, sollen neun Gebote “unguten Entwicklungen” Einhalt gebieten und jungen Fasnachts-Fans Orientierung aufzeigen. Dazu gehört unter anderem der Appell, einen Umzug nicht zum Trauermarsch zu machen, sondern lebhaft zu hüpfen und zu springen.</p>
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		<title>11.11</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2005 14:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pöti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presse 2005]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Lindauer Zeitung vom 12.11.2005
Narren erhöhen Beiträge
Die Mitglieder der Lindauer Narrenzunft zeigten am 11.11. Humor: Sie erhöhten die Abgaben. So steigt der Mitgliedsbeitrag für Aktive von 23 auf 30 EUR an. Grund ist unter anderem, dass die Altkleider- und papiersammlungen keine großen Gewinne abwerfen. Trotzdem verlief die Sitzung närrisch-fröhlich. Als neues Mitglied konnte Zunftmeister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Lindauer Zeitung vom 12.11.2005</p>
<p><strong>Narren erhöhen Beiträge</strong></p>
<p>Die Mitglieder der Lindauer Narrenzunft zeigten am 11.11. Humor: Sie erhöhten die Abgaben. <span id="more-163"></span>So steigt der Mitgliedsbeitrag für Aktive von 23 auf 30 EUR an. Grund ist unter anderem, dass die Altkleider- und papiersammlungen keine großen Gewinne abwerfen. Trotzdem verlief die Sitzung närrisch-fröhlich. Als neues Mitglied konnte Zunftmeister Udo Falge beim Auftakt zur fünften Jahreszeit die Lindauer Oberbürgermeisterin Petra Seidl begrüßen. Sie ist der Narrenzunft seit ihrem Amtsantritt aktiv verbunden. Bei der “Fasnachtsbelehrung” bat der Zunftmeister die Hästräger, den guten Ruf der Lindauer Zunft zu wahren.<br />
Die Fasnacht 2006 beginnt mit dem Neujahrsblasen an Dreikönig und dem Häsabstauben am 13. Januar. Ende Januar besuchen die Lindauer das Landschaftstreffen mit Narrennacht in Weingarten. Auswärts vertritt die Zunft die Inselstadt außerdem beim Landschaftstreffen in Meßkirch, beim Narrensprung Nonnenhorn, soweie bei Umzügen in Amtzell, Friedrichshafen, Kisslegg und Zussdorf bei Markdorf. Erstmalig findet Fasnachtsball der Narrenzunft am 11. Februar im Lindaupark statt. Die heimische Fasnacht beginnt mit dem Kinderball am 18. Februar.<br />
Nachdem die Altkleidersammlungen keine großen Summen mehr einbringen, und die Narrenzunft zu den Lindauer Vereinen mit den niedrigsten Beiträgen gehöre, war laut Falge ein Anheben nicht mehr zu vermeiden. Dieser Tagesordnungspunkt bildete eine “außerordentliche Mitgleiderversammlung” innerhalb des traditionellen Narrenhocks am 11.11. Ohne Wiederrede und beu nur einer Gegenstimme stimmten die Narren den höheren Beiträgen zu.<br />
Falge informierte aber auch darüber, dass die Narrenzunft ihr Zunfthäusle bei der Toskana für die Märchenstunden zur Verfügung stelle, weil die Lindauer Marchentürme im Winter in ihren Dornröschenschlaf versinken. Der Auftakt zu diesem Winterangebot findet am 19.11. um 20 Uhr mit Christine Berdichever, Diana Gräfin zu Waldburg-Zeil und Ula Below statt. Seit einem halbem Jahr laufen bereits die Vorbereitungen für das Landschaftstreffen 2007 in Lindau. Neun Arbeitsteams haben sich bereits gebildet. Falge ermunterte die Narren, die einzelnen Teams zahlenmäßig noch erheblich zu verstärken.<br />
Ein wahrer Ordensegen ging schließlich auf die langjährigen aktiven Narren herrnieder. Für 25 Jahre wurden Petra Lietmann, Luzia Langer, Bernhard Lau, Juliane Mattmann, Johannes Trompa, Michael Wäger, Christian Mayer, Hans-Peter Mayer und Silvia Mayer geehrte. Seit bereits 33 Jahren ist Klaus Robl als Aktiver dabei. Für ihren besonderen über die Jahre hinweg reichenden Einsatz erhielten Helmut Nachtweih, Margit Predl und Peter Hutschenreuter das Zunftschild sowie Petra Zapf, Silke Sonntag und Steffi Fiala den kleinen Löwenorden.</p>
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		<title>25. Geburtstag Zunfthäusle</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2005 14:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pöti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presse 2005]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Lindauer Zeitung vom 02.08.2005
Zunfthäusle feiert 25. Geburtstag &#8211; “Du lasse Wand wie isch” oder “aus alt mach neu”
Mit einem Tag der offenen Türe und einem Fest im und am Zunfthäusle feiert die Lindauer Narrenzunft den 25. Geburtstag ihres Vereinsheimes. Vor exakt 25 Jahren wurde das putzige Schindelhäuschen, das einst dem Großherzog Ferdinand IV. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Lindauer Zeitung vom 02.08.2005</p>
<p><strong>Zunfthäusle feiert 25. Geburtstag &#8211; “Du lasse Wand wie isch” oder “aus alt mach neu”</strong></p>
<p>Mit einem Tag der offenen Türe und einem Fest im und am Zunfthäusle feiert die Lindauer Narrenzunft den 25. Geburtstag ihres Vereinsheimes. Vor exakt 25 Jahren wurde das putzige Schindelhäuschen, das einst dem Großherzog Ferdinand IV. von Toskana, einem Verwandten des bayerischen Königshauses, als Pförtnerhaus für die Villa Toskana diente und 1977 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden sollte, eingeweiht und damit vor dem Untergang bewahrt.<span id="more-164"></span></p>
<p>Das Zunfthäusle in der Bregenzer Straße im Jahr 1978 nach der Übernahme. Das Gerüst steht und die Dachdecker sind am Werk. &#8211; rechts; Das frisch renovierte Schmuckstück bei der Einweihung.) Mit einem riesigen Kraftakt und vielen ehrenamtlichen Helfern hat die Lindauer Narrenzunft in knapp 11.000 Arbeitsstunden das Häuschen zu einem Schmuckstück ausgebaut, wie es weit und breit sicher nicht viele geben dürfte. Am Sonntag, 18. September, wird nun zwischen 10 und 16 Uhr groß gefeiert.</p>
<p>1977 beschloss der Lindauer Stadtrat das baufällige Häuschen komplett abzureißen und an seiner Stelle Parkplätze zu errichten. Das Haus an der Bregenzer Straße 10, das zuvor fast ein Jahrzehnt lang leer stand und sich einem jämmerlichen Zustand befand, war zuvor als Wohnraum genutzt worden. Der damalige Zunftmeister Horst Bäckert konnte zusammen mit seinen Zunftratsmitgliedern den Stadtrat davon überzeugen, das Haus der Narrenzunft zu überlassen, um es selbst komplett sanieren und als Vereinsheim auszubauen zu können. Zuvor war auch viel Überzeugungsarbeit innerhalb der Zunftregierung vonnöten, war mit der Sanierung doch ein erhebliches finanzielles Risiko für die Zunft verbunden.</p>
<p>In 10.716 Arbeitsstunden wurde renoviert, saniert und umgebaut.</p>
<p>In der Fasnacht 1978 hefteten die Narren erstmals ihr Narren-Wappen an die Hauswand des baufälligen Hauses. Aber das Unterfangen &#8220;Renovierung, Sanierung und Ausbau&#8221; gestaltete sich schwieriger als erwartet. Bauleiter und &#8220;Mädchen für alles&#8221; Franz Dellinger, damals Vizevogt der Moschtköpfe, erinnert sich: &#8220;Der Zustand des Hauses erwies sich als viel schlechter, als wir gedacht hatten. Wir mussten das Haus vollständigen entkernen, nur die Außenwände blieben stehen. Decken, Wände, Treppen, alles musste raus gerissen werden.&#8221; Exakt 10.716 Arbeitsstunden wurden von den vielen freiwilligen Helfern ehrenamtlich zwischen dem Baubeginn am 4. März 1978 und der Fertigstellung am 26. Juli 1980 geleistet. Neben einigen Fachleuten wie z.B. Bauleiter Franz Dellinger und Arbeitskollege Rudolf Seberich im Stadtbauamt verfügten nur wenige der Helfer über ausgeprägte Fachund Sachkenntnisse. Die hätten sich viele Helfer aber im Lauf der Zeit angeeignet, erinnert sich Franz Dellinger. Nachdem alle schadhaften, zum Teil sogar vermoderten Bauteile entfernt waren und der Boden bis zu einem Meter Tiefe von Hand ausgegraben worden war, ging&#8217;s an den Neuaufbau. Decken wurden betoniert, Wände eingezogen, das Treppenhaus eingebaut, die gesamte Haustechnik samt der Elektrik komplett erneuert.</p>
<p>In vier Baubüchern alles akribisch festgehalten Aufgezeichnet hat alle Arbeiten und Baufortschritte mit spitzer Feder aber auch mit unglaublich viel Witz und Humor Baubetreuer und Chronist Ortwin Müller. Vier Bauarbeitsbücher hat der pensionierte Offizier damals handschriftlich gestochen scharf gefüllt, eine exakte Chronik des Baus. Viele lustige Zitate ergänzen die sachliche Beschreibung. So hat er auch so manchen Dialog zwischen Bauleiter Dellinger und dem serbischen Maurer &#8220;Millo&#8221; (&#8220;Du lasse Wand wie isch&#8221;) festgehalten. Viele historische Fundgegenstände, die beim Bau zu Tage kamen, wie alte Schlösser, Schlüssel, Nägel, Werkzeuge usw. hat Müller gesammelt und beschrieben. Heute werden sie im Zunfthäusle in einem Schaukasten im ersten Stock ausgestellt. Für die überall im Haus zu findenden Schmiedearbeiten zeichnete Heinz Weiß verantwortlich. So hat er auch die kunstvoll allegorisch mit den Masken der Lindauer Zunft verzierte handgeschmiedete Eisentüre zum Heizungsraum gestaltet. Viele andere fleißige Hände, deren Namen alle im Baubuch verzeichnet sind, trugen dazu bei, dass die Narrenzunft seit der Einweihungsfeier am 26. Juli 1980 nach wie vor ein Schmuck-Kästchen ihr Eigen nennen darf. Der Gebäudeunterhalt wird, obwohl sich das Haus nach wie vor im Eigentum der Stadt befindet, voll von der Narrenzunft getragen.</p>
<p>Vielfältige Unterstützung und Respekt vor Mut zum Risiko. Natürlich bedurfte es auch vielfältiger finanzieller Hilfe von außen, um diesen Kraftakt für die Narrenzunft überhaupt bewältigen zu können. So waren es damals vor allem die Stadt Lindau, Landkreis Lindau, der Bezirk Schwaben, die Denkmalpflege des Freistaates Bayern, die Firma BAT-Kurmark und insbesondere die Inselbrauerei AG Lindau, die der Zunft mit Zuschüssen und Darlehen kräftig unter die Arme gegriffen haben. Zahlreich waren aber auch die Geld- und Materialspenden vieler der Zunft zugeneigter Mitbürger, die Respekt vor so viel Mut hatten.</p>
<p>Das Zunfthäusle ist seit nunmehr 25 Jahren zentrale Treffpunkt für die Narrenzunft Lindau. Hier werden auch die regelmäßigen Gruppensitzungen, Sitzungen des Zunftrates und der Zunftregierung durchgeführt. Am Sonntag, 18. September wird der 25. Geburtstag zwischen 10 und 16 Uhr in und ums Zunfthäusle mächtig gefeiert. Jedermann ist herzlich willkommen. Für Speis und Trank und vielfältige Unterhaltung ist bestens gesorgt. Der Fanfarenzug der Narrenzunft ist dabei, ebenso eine Schlagerparade aus den 80er- Jahren. Um 14 Uhr wird die Lindauer Märchenerzählerin Christine Berdichever Kinder und Erwachsene mit selbst erfundenen Märchen, die zum Anlass passen, unterhalten und erfreuen. Laufend werden Filmvorführungen an die Bauzeit vor gut 25 Jahren erinnern.</p>
<p><img src="http://zunft.li/wordpress/wp-content/uploads/images/narrenzunft/presse/zh003.jpg" alt="Zh003 in " border="0" height="140" width="150" /><br />
Der damalige Bauleiter und &#8220;Mädchen für alles&#8221; Franz Dellinger freut sich auch heute nach 25 Jahren noch über das gelungene Werk.<br />
<img src="http://zunft.li/wordpress/wp-content/uploads/images/narrenzunft/presse/zh004.jpg" alt="Zh004 in " border="0" height="140" width="250" /><br />
Blick ins alte Obergeschoss. Das gesamte Haus musste &#8220;entkernt&#8221; werden, da die alte Bausubstanz zu marode war.</p>
<p><img src="http://zunft.li/wordpress/wp-content/uploads/images/narrenzunft/presse/zh001.jpg" alt="Zh001 in " border="0" height="210" width="200" /> <img src="http://zunft.li/wordpress/wp-content/uploads/images/narrenzunft/presse/zh002.jpg" alt="Zh002 in " border="0" height="210" width="200" /></p>
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		<title>Kehraus</title>
		<link>http://narrenzunft-lindau.de/archive/2005/02/08/kehraus/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2005 14:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pöti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presse 2005]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Lindauer Zeitung vom 08.02.2005
In drei Jahren ist der Kehraus noch früher
Heute ist Kehraus, und damit geht eine sehr kurze Fasnachtszeit zu Ende. Doch sie ist beileibe nicht die kürzeste: Im Jahr 2008 haben die Narren sogar drei Tage weniger Zeit. Dafür ist sie nächstes Jahr besonders lang und übernächstes bietet sie in Lindau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Lindauer Zeitung vom 08.02.2005</p>
<p><strong>In drei Jahren ist der Kehraus noch früher</strong></p>
<p>Heute ist Kehraus, und damit geht eine sehr kurze Fasnachtszeit zu Ende. Doch sie ist beileibe nicht die kürzeste: Im Jahr 2008 haben die Narren sogar drei Tage weniger Zeit. Dafür ist sie nächstes Jahr besonders lang und übernächstes bietet sie in Lindau einen Höhepunkt: das Landschaftstreffen.<span id="more-166"></span></p>
<p>Des einen Freund des anderen Leid: Eine so kurze Fasnachtszeit wie in diesem Jahr kommt all jenen zugute, die ohnehin nichts damit anfangen können. Für diejenigen jedoch, die gerne Fasnacht feiern, brachte sie einen dichtgedrängten Terminkalender mit sich, weil möglichst alles Fasnachtstermine in nur knapp fünf Wochen untergebracht werden mußten. Den Hoppla-Ho Ball beispielsweise gab es heuer in Lindau erst gar nicht. Doch es geht noch kürzer. Im jahr 2008 fällt der Aschermittwoch bereits auf den 6. Februar. Fast die längste aller denkbaren Fasnachtszeiten steht indes im jahr 2011 bevor, wenn der Aschermittwoch erst am 09. März ist.<br />
Wie kommte es zu diesen unterschiedlichen Terminen? Entscheidend ist der Ostersonntag, der stets auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond fällt. Die vorösterliche Fastenzeit dauer 40 Tage, wobei Sonntage nicht als Fastentage zählen. Das heißt: Der Fasnachtsdienstag wird 47 Tage vor dem Ostersonntag gefeiert. Ein Beispiel:Da der Frühlingsanfang immer der 21. März ist, könnte der früheste Vollmond nach Frühlingsanfang am 22. März sein. Wenn dieser auf einen Samstag fällt, ist der Tag danach der Ostersonntag. Entsprechend früh wäre der Aschermittwoch am 3. Februar. Diese Fasnacht wäre mit 28 Tagen die kürzeste aller denkbaren.<br />
Die längsmögliche Fasnacht wäre dagegen 63 Tage lang: Wenn nämlich am 22. März Neumond ist, dann ist der nächste Vollmond erst am 18. April. Wenn dieser Tag auch noch ein Montag ist, wäre der Ostersonntag erst am 24. April. Entsprechend spät fiele der Aschermittwoch auf den 10. März. Dieses Datum wird im Jahr 2011 um nur einen Tag verfehlt. Landschaftstreffen 2007<br />
Ziemlich lang ist auch die Fasnacht im nächsten Jahr. Der Aschermittwoch fällt auf den 1. März. Im übernächsten Jahr wird die sich Fasnacht im Bereich des goldenen Mittelmaßes abspielen: Dann ist der Aschermittwoch am 21. Februar.</p>
<p>Diese Fasnacht wird jedoch für die Lindauer sicher alles andere als mittelmäßig werden, vielmehr hält die Vereinigung der Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) für die Inselstädter einen Höhepunkt bereit: Am 03. und 04. Februar 2007 ist Lindau Gastgeber des Landschaftstreffens Region Oberschwaben Allgäu.</p>
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