Unsere Uniform

Gemäß einem Zunftratsbeschluss erhielt der Fanfarenzug das gleiche Gewand wie die damalige Schanzengarde.

Die Grundidee hierzu war, die alten Lindauer Stadtknechte wieder aufleben zu lassen. Früher umgaben viele Schanzen den Lindauer Stadtkern. Noch heute sind u. a. die Lindenschanze und die Gerberschanze erhalten. Diese Schanzen wurden von den Mitgliedern der Gildezünfte und auch von den Stadtknechten verteidigt. Die Stadtknechte waren angeworbene Söldner, meistens schweizer Abstammung.

Der Fanfarenzügler trägt somit bis heute einen etwas über die Hüfte hinausreichenden, grünen, geraden Tuchkittel, der an den Seiten geschnürt wird. Die armlangen Puffärmel sind einmal abgeschnürt, grün-weiß geflammt und gehen unterhalb des Ellenbogens in einen geraden Ärmel über. Der untere Saum des Kittels und die Ärmelenden sind weiß eingefasst. In der Mitte der Brust ist das etwa 20 Zentimeter große Zunftwappen, die siebenblättige Narrenlinde, auf weißem Wappenschild befestigt. Die Seitenblätter sind abwechselnd in rot, blau, gelb, während der Stamm und das oberste Blatt grün ist. Zu diesem Kittel wird eine schwarze, bis unter die Knie reichende Überfallhose getragen, die vom unteren Abschluss bis etwa zur Schenkelmitte weiß geflammt ist. Weiße Wollkniestrümpfe und schwarzes Schuhwerk vervollstänigen die Uniform.

Fanfarenzug im Umzug

Fanfarenzug im Umzug

Kopfbedeckung

Zu dieser „Stadtsknechtuniform“ wird ein schwarzer, breitkrempiger Hut getragen, an dessen Vorderseite eine silbrige Zierschnalle und an dessen rechter Kopfseite eine weiße Feder befestigt ist. Links an der etwas hochgestellten Hutkrempe ist das Gruppenabzeichen angesteckt.

schwarzer, breitkrempiger Hut