Immer was zu lachen

aus der Lindauer Zeitung vom 04.02.2008:

Schwäbisch-deftig gingâEUR(TM)s gestern Morgen beim Zunftmeisterempfang der Lindauer Narrenzunft her. Einige Redner spielten auf aktuelle Vorgänge an.

Angesichts der vier Landratskandidaten sinnierte Stadtregentin Petra Seidl „Wen willst do wähle?“ und Landvogt Eduard Leifert spottete, er gehe heut schon Wetten ein, wer nächstes Jahr nicht als sein Nachfolger hier steht. MdL Eberhard Rotter lästerte gegenüber den wankelmütigen Lindauern: „Schiebet die Inselhalle samt Bahnhof in deâEUR(TM) See, dann hobtâEUR(TM)s endlich Eure Ruah.“ Aus der Kressbronner Nachbarschaft höhnte Haidachgeist Frank Habelmann: „Ob Bahnhof, Kongressbau oder Hafen, in Lindau gibt es immer was zu lachen.“ „Im schlimmsten Fall“, so der ortskundige Württemberger, „kauft der Mang die Hintere Insel âEUR“ und so bleibt sie jugendlich.“

Eine feingeistige Narrenpredigt brachten die Schelklinger Narren mit, und die Günzburger Hästräger mahnten, ein Narr trinke mit Maß und nicht ohne Maßen. Neben Geschenken wie einer Geburtstagstorte für die Binsengeister, fasnächtlichen „Rossbolla“ und einer leeren Sektflasche verwiesen mehrere auswärtige Narrenvereine darauf, dass sie statt Mitbringsel zu kaufen, das Geld an Einrichtungen für behinderte Kinder spenden.

Landschaftsvertreter Franz Mosch von der VSAN überreichte Rudi Mäder, Peter Hutschenreuter, Sylvia Luby und Claudia Bröcker das bronzene sowie Udo Falge und Günther Elstner das silberne streng limitierte Ehrenzeichen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN).

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